| Modellmotoren LÄNGLE |
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Auf der Basis meiner eigenen Erfahrungen mit Heißluft- Modellmotoren und aus meinen theoretischen Betrachtungen kann ich folgendes feststellen:
Ich will natürlich nicht verschweigen, daß auch unterhalb des Umgebungsdruckes eine nutzbare Druckdifferenz zwischen Vorlauf und Rücklauf der Arbeitskolbens bleibt. Diese Druckdifferenz ist jedoch deutlich höher bei der von mir angestrebten "Expansion nur bis Umgebungsdruck" ( siehe Theorie Seite 24 ).
Den idealen Verdränger gibt es nicht, aber für ein längeres "Verweilen" des Verdrängers an seinen Totpunkten gibt es eine ganze Reihe von Beispielen.
Der Radius der Kulissenbahn ist 2x Kurbelradius der Verdrängerkurbel, um die auftretenden Beschleunigungen in Grenzen zu halten. Aus den verschiedenen zeichnerisch ermittelten Lösungen wählte ich die aus, bei der die Lage des Hebel-Drehpunktes eine Verlängerung des Vorlaufes von ca. 35° ergab und der Versatz des Drehpunktes aus der Kurbelwellenebene ermöglichte einen zwar etwas flacheren Anstieg und dafür steileren Abfall der Bewegungskurve (möglichst lange möglichst viel heiße Luft!). Nachstehendes Bild zeigt die Verdrängerposition über den Kurbelwinkel.
Aber Achtung: Die Kurven zeigen die Position des Verdrängers und NICHT den Innendruck!!
Mein Kulissenhebel bietet sicher noch eine Reihe von Variationsmöglichkeiten.
"Hot Air Caloric and Stirling Engines, VOLUME ONE, A History" von Robert Sier. (Ich habe mein Exemplar von E. Schmidt ).
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Stand: 14.06.2001
Auflösung 800x600